Waldorfkindertagesstätte Trier

„Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“ Rudolf Steiner

Die Wurzelkinder

10 Kinder werden von Barbara Janca (Waldorfkindergärtnerin), Hellena Zink (Waldorferzieherin) und Victoria Kisegi (Erzieherin)

Wenn die Kinder am Morgen zwischen 7:00 und 8:30 Uhr zu uns ins Zwergenreich kommen, beginnt nach einer kurzen, persönlichen Begrüßung die erste Freispielphase.

Die Freispielphase hat eine besondere Bedeutung, sie lässt jedem Kind die Möglichkeit der individuellen Reifezeit.

Durch unsere anregend gestaltete Spielumgebung mit Kletterleiter, Rutschbrett, großen Baukisten, Bausteinen und verschiedenen Naturmaterialien können die Kinder ihrem Bewegungsdrang ausgiebig nachkommen.

In der Küche wird währenddessen das Frühstück vorbereitet. Häufig wird dann auch in der Puppenstube Suppe gekocht oder Brötchen gebackenen. Die Kinder gehen ganz in ihren Nachahmungskräften auf.

Bei gelegentlichen Bilderbuchbetrachtungen in dieser Spielzeit versammeln sich gerne alle Kinder dichtgedrängt um die Erzieherin und berichten von eigenen Erlebnissen.

Nach dem Aufräumen gegen 9 Uhr versammeln sich alle auf dem Wollteppich zum Reigen. Der Inhalt des Reigens orientiert sich sowohl am Alter der Kinder als auch an der jeweiligen Jahreszeit.

Anschließend sitzen alle Kinder in der Küche am Tisch zum gemeinsamen Frühstück beisammen.

Nach dem Frühstück und Waschen der Hände erwartet die Zwergenschar ein kleines Pupenspiel im Gruppenraum und dann geht es in den Garten.

Ein großer Sandkasten, ein Kletterbaum, ein Spielhäuschen, eine Hangrutsche und die Gartenarbeit warten auf uns.

Die ganz kleinen Kinder werden oft schon vor 12:00 Uhr müde in ihr Bettchen im Zwergenschlafraum gebracht.

Um 12:00 Uhr endet das Spiel im Freien, es beginnt die Mittagszeit. Das Mittagessen wird täglich aus der Schulküche geliefert.

Nach dem Mittagessen werden nun auch die großen Kinder müde. Die Ruhezeit für alle Kinder dauert bis ca.15:00 Uhr.

Nach der Ruhezeit versammeln sich alle Kinder zu einem Nachmittagsimbisses in der Zwergenreichküche, bevor dann die dritte Spielzeit im Garten oder dem Gruppenraum den Tag im Zwergenreich abrundet.

Was uns wichtig ist

„Alles Erste bleibt ewig im Kinde.“

Eine behutsame Eingewöhnung mit festen Bezugspersonen

Regelmäßige Entwicklungsgespräche zu führen

Eine Orientierung am individuellen Schlafbedürfnis des Kindes

Der regelmäßiger Kontakt zwischen Elternhaus und Betreuerinnen

Eine beziehungsvolle Pflege

Umgebungen für die individuelle, freie Entwicklung des sich selbst erziehenden Kindes zu schaffen

Die Stärkung der Nachahmungskräfte des Kindes

Ein fester Rhythmus

Das Bring- und Abholzeiten sowie gemeinsame Absprachen eingehalten werden

Eine familiären und liebevollen Atmosphäre zu schaffen

Das freie Spiel des Kindes zuzulassen

Raum zu schaffen für vielfältige Sinneserlebnisse

Rückzugsmöglichkeiten für ausgiebige Ruhephasen anzubieten

Unterstützen der gesunden Persönlichkeitsentwicklung des Kindes

Gegenseitiges Vertrauen

Ehrfurcht, Andacht, Liebe

Besonderheiten:

Malen mit Aquarellfarben

Malen mit Pflanzenfarben

Spiel und Bewegungselemente nach Emmi Pickler und Hengstenberg Materialien

Dokumentations- und Entwicklungsbuch für jedes Kind

Kneten mit Bienenwachs